Das Wochenende steht vor der Tür, da benötigen wir doch noch einen "Wochenendkuchen", der sich bis Sonntag hält ...
Mohn gab es schon lange nicht mehr und mein Mitesser liebt das - also, ran an die Rührschüssel und einen Mohnstrudel gebacken.
für den Hefeteig:
400 gr Mehl (no. 550)
20 gr Hefe
150 ml lauwarme Milch
50 gr Zucker
2 Eigelb
2 EL Amaretto
Prise Salz
1 TL Zitronenschalenabrieb
50 gr weiche Butter
aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten, welcher sich leicht von den Händen löst, ohne zu kleben. Ich hatte keine frische Hefe gekauft, vergessen, daher hab ich ein Packerl Trockenhefe genommen. (Frische Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und auflösen, dann zu den anderen Zutaten kneten.)
Den Teig für ca. 30 min zugedeckt an einen warmen Ort stellen.
für die Füllung:
300 ml Milch
250 gr gemahlender Mohn
170 gr Puderzucker
1 TL Zitronenschalenabrieb
1 Apfel (säuerliche Sorte)
75 gr Butter
1 Ei
100 gr Marzipan
Rumrosinen (nach Belieben)
100 gr Mandelblättchen
50 gr flüssige Butter
Milch aufkochen, den Mohn dazugeben und unter Rühren zu einem dicken Brei kochen. Herd vom Topf und lau abkühlen lassen.
Zucker, Butter, Ei, Zitronenabrieb, geriebener Apfel und geraspeltes Marzipan untermischen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Den Hefeteig auf einen bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick auswellen.
Mit ca. der Häflte der flüssigen Butter bestreichen. Mohnmasse auf dem Teig verteilen und gleichmäßig verstreichen. Mandelblättchen und Rumrosinen auf der Masse verteilen.
Von der gefüllten Seite her zu einer Rolle aufrollen. Vorsichtig auf ein Backblech setzen.
Mit der restlichen flüssigen Butter bestreichen.
Wer die Zeit hat: den Strudel vor dem Backen für weitere 20 min gehen lassen.
Und dann endlich: ab in den Ofen! Für ca. 40 min bei 175°C Ober-/Unterhitze backen.
Am besten schmeckt er natürlich ganz frisch - luftig, locker, süß und weich... aber durch die saftige Füllung hält er sich auch ein paar Tage - wenn da die Mitesser nicht wären ...
In diesem Sinne: ein schönes Wochenende!


perfekt!
AntwortenLöschenund wunderbar anachronistisch im besten sinne!
thx.