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16. Dezember 2011

Glühwein-Schoko-Gugelhüpflein

... beim Spaziergang mit meinem kleinen Milchbub sind wir an der Buchhandlung vorbei gekommen. Mir ist eine quietschpinke Silikonbackform im Augenwinkeln hängen geblieben. Anhalten und rein waren meine nächsten Gedanken. Keine 5 min später war ich stolze Besitzerin eines "dergugl"-Backsets, bestehend aus Backbuch und Mini-Gugelhupfbackform. Wer sich´s auch kaufen mag, hier bitteschön: Backideen-kleine-Gugelhupfe

(Ich musste natürlich sofort welche backen, war ja klar). Das Rezept auf Seite 44 "Rotwein-Schokolade-Gugl" diente als Vorlage, ich hab es allerdings der weihnachtlichen Jahreszeit angepasst.
Die Teilchen sind soooo niedlich geworden - die werden sicherlich der Renner auf dem nächsten Kuchenbuffet.




60 gr Butter
60 gr Puderzucker
1 Ei (M)
30 ml Glühwein
30 gr Halbbitterschokolade
80 gr Mehl
1 EL Kakaopulver

alle Zutaten sollten zimmerwarm sein




Den Backofen auf 210°C vorheizen.
Die Silikonform ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Halbbitterschokolade sehr fein hacken.







Die sehr weiche Butter mit dem Zucker glatt rühren.
Bei den mini Mengen hab ich mich zur Handarbeit entschieden, was überhaupt kein Problem war.
Das Ei unterquirlen. Glühwein einrühren.
Mehl und Kakao vorsichtig unterheben, darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen.
Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig rühren.

In einen Spritzbeutel oder -mal wieder- in einen Gefrierbeutel füllen, Ecke ab und los..., Teigmasse in die Vertiefungen spritzen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 10 min backen.
Aus dem Ofen nehmen. Nach dem auskühlen, die "Gugls" aus der Form lösen.


8. Dezember 2011

Schoko-Kugeln

O-H-M-E-I-N-G-O-T-T-S-I-N-D-D-I-E-L-E-C-K-E-R...


Es ist unglaublich, wie sensationell diese Kügelchen schmecken. Leider sind irgendwelche Süchtigmacher drin versteckt und man kann nur seeeehr schwerlich nach einem aufhören. Die Vernunft siegt dann aber meist doch, und man nimmt nur zwei oder drei oder vier... ;-)
Gesehen habe ich das Rezept bei paules. Ich wusste sofort, als ich sie gesehen habe, dass die Teilchen lecker sind und ich sie umgehend nachbacken muss. Paule hat in die Ganache Pfefferminzöl gemischt. Könnt ihr ja mal ausprobieren, mein Fall ist das (denk ich) nicht so, daher hab ich mich für Vanille entschieden.

Sie sind unheimlich einfach zu machen und ich kann sie zu 1000% weiterempfehlen, also nun schnell ab an den Backofen.

260 gr Mehl
80 gr Kakaopulver
1/4 Teelöffel Salz
225 gr weiche Butter
160 gr Rohrohrzucker
1Ei
1 Esslöffel Vanillezucker
80 gr Rohrohrzucker

70 gr Halbbitterschokolade
40 gr Sahne
15 gr kalte Butter
5 Tropfen Vanillesirup





Mehl, Kakaopulver und Salz vermischen.
Butter und Zucker mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe 3 Minuten schlagen.
Ei und Vanillezucker untermischen. Die Mehl-Kakaomischung unterrühren.
Backofen auf 155°C Umluft vorheizen.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen, in Zucker wälzen (muss nicht, kann) und nebeneinander auf zwei Backbleche setzen. Backpapier nicht vergessen *g*.
In den vorgeheizten Backofen schieben und 5 Minuten backen. Herausnehmen und mit einem Holzrührlöffel kleine Vertiefungen in die Schokokugeln drücken.
Zurück in den Backofen und für weitere 7 Minuten backen.
Die Schokokugeln komplett auskühlen lassen.



Für die Füllung Schokolade fein hacken.
Sahne aufkochen und die Schokolade unterrühren und schmelzen lassen.
Kalte Butter und den Vanillesirup unterheben.
Kräftig umrühren.

Die Ganache etwas abkühlen lassen, dann in eine Spritztülle oder einen Gefrierbeutel füllen (Eckchen abschneiden) und in die Vertiefungen spritzen.



Augen zu und rein ins Göschle - für chocoholics der Himmel auf Erden... *schleck*

5. Dezember 2011

Spritzgebäck

.. schonmal Spritzgebäck ohne Spritzbeutel gemacht? Nein? Ich heute zum ersten Mal, denn in meiner Küche findet sich weder ein Spritzbeutel noch ein anderes ähnliches Hightech-Gerät. Ich hab mir also mit einer schicken Gefriertüte beholfen. Eine kleine Ecke abgeschnippelt, Teig reingequetscht und los ging die Fahrt ;-) Nu ja, so ein tolles Rosetten-Muster gibts natürlich nicht, aber praktisch is es trotzdem: es muss nachher nicht gespült werden ;-)




450 gr Mehl
3 Eier
250 gr weiche Butter
250 gr Zucker
1 EL Vanillezucker
125 gr gemahlene Mandeln

Zartbitterschoko





Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier, Mehl und Mandeln unterrühren. Alles zu einem glatten Rührteig rühren.
In die Spritztülle oder den selbstgebastelten Gefier-Spritzbeutel füllen und Kreise, Buchstaben, Zahlen, ... oder andere Formen spritzen. Bei 200°C ca. 10 backen.



Nach Belieben mit Schoko verzieren.
Ich finde sie sind nicht unbedingt schön - aber selten ;-)


1. Dezember 2011

Vanillekipferl

Jo, also am Sonntag ist schon der zweite Advent, unglaublich, wie die Zeit rast...
Weihnachtsstimmung kommt so recht keine auf, kein Wunder bei dem Wetter. Selbst die Damen und Herren beim Radio sind wohl noch nicht bereit für das "Fest des Jahres" - ich hab noch nicht einmal "last christmas" gehört... aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Auf jeden Fall wurde in dieser Woche das erste x-mas Gebäck 2011 gebacken. Und bisschen Stimmung kam dann doch auf. Bisschen.
Feurige Schoko-Pfeffer-Cookies und zarte Vanillekipferl befinden sich jetzt in unserer Guzzles-Dose.


 
100 gr Mandeln
250 gr Mehl
100 gr Zucker
200 gr Butter
1 Ei
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote


Alle Zutaten miteinander kurz verarbeiten und über Nacht gut verpackt ab in den Kühlschrank.

 

Am nächsten Tag oder nach mind. einer Stunde in der Kühle kann das Werk vollendet werden.
Dünne Rollen formen, daraus die Vanillegipferl legen und im Ofen bei ca. 170°C für ca. 10 min ausbacken. Am besten vor der Ofentür warten, damit die Leckerlis nicht zu dunkel werden.



2 EL Vanillezucker

Die Kipferl kurz abkühlen lassen. Noch warm in feinem Vanillezucker wälzen.

Hm, wahrlich himmlisch, diese Kipferl...

8. Dezember 2010

schneller Lebkuchen vom Blech

Weihnachten naht in großen Schritten, da sollte man für etwas Nachschub in der `Bredla´s- Dose´ sorgen.
Ich hab mich am Wochenende für ein sehr einfaches, aber unglaublich leckeres Lebkuchenrezept entschieden. Die Würfelchen kann man in beliebig große Stücke schneiden, so dass sich die Stücke als Kuchen oder als Kleingebäck präsentieren lassen *mjam*

300 g Mehl
200 g brauner Zucker
1 P. Backpulver
1 P. Vanillezucker
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
1 P. Lebkuchengewürz
150 gr Orangeat /Citronat püriert
2 EL Honig
250 ml Milch
150 g flüssige Butter (nicht heiß)
4 Eier

Zartbitterschokoglasur
ganze Mandeln
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Orangeat/Citronat im Mixer pürieren, wer das nicht mag, kann es auch weglassen oder unpüriert beimengen.
Eier, Butter, Honig und Milch dazugeben, schaumig rühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 200°C für 20 min backen.
Noch warm mit der Schokolade bestreichen und solange die Schokolade noch flüssig ist in beliebig große Stücke schneiden, wer mag, kann auf jedes Stück eine Mandel setzen.


3. Dezember 2010

Zimt-Ingwer-Häufchen

Ich sag es gleich: die sind nicht Jedermanns Sache, ich geb ehrlich zu, dass auch ich andere zu meinen Favoriten zähle, dennoch wollte ich sie euch nicht vorenthalten. Ohne einen abschließenden Schokoguß schmecken die Häufchen sehr gesund ;-)
Probiert sie aus und macht euch selbst ein Bild... viel Spaß beim backen. Am Wochenende gibt es Lebkuchen, die reißen uns dann alle vom Hocker - weil irre lecker... freut euch drauf!





120 g Soft-Trockenpflaumen
50 ml Holundersaft
5 EL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
1 1/2 EL Zimt
100 gr Butter
1 EL geriebener Ingwer
250 gr Mehl






Trockenpflaumen zusammen mit dem Holundersaft fein pürieren. Butter, Zucker, Eier und Salz schaumig rühren, Zimt, Ingwer und Mehl untermischen und nach und nach das Pflaumenpüree untermischen. Alles zu einem glatten Teig mischen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen aufs Backblech setzen und bei 175°C für ca. 20 min backen.
Sobald die Häufchen erkaltet sind mit flüssiger Schoko verzieren.

29. November 2010

Mohn-Marzipan-Kreise

... und weiter dreht sich das `Guzle´-Karussell...
In Hinblick auf den zweiten Advent darf weiter gebacken werden. Und bei dem vielen Schnee, der bei uns liegt, gibt es kaum etwas schöneres als mit einer Tasse Tee und einem Teller voll Naschereien auf dem Sofa vor dem Feuer zu sitzen... genußvolle Vorweihnachtszeit.

 



100 gr Butter
100 gr brauner Zucker
1 Ei
1/2 TL Lebkuchengewürz
75 gr gemahlene Mandeln
75 gr gemahlene Haselnüsse
150 gr Mehl

200 gr Marzipan
1 Pckg Mohnback

Mehl zum ausrollen










Butter, Zucker, Ei, Lebkuchengewürz, Mandeln, Nüsse und Mehl zu einem glatten Teig verkneten.
Das Marzipan zu einer Wurst rollen, halbieren und eine Hälfte beiseite legen.
Die Hälfte des Teiges, ca 4 mm dick, zu einem Rechteck ausrollen und mit der Hälfte des Mohnback bestreichen. An die lange Kante die Marzipanwurst legen.
Von der langen Seite zu einer schmalen Rolle aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 7 mm dicke Scheibchen schneiden. Und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 20 min backen. Ab in die Vorratsdose mit den Rollen. Eventuell ein Apfelscheibchen beipacken, dann werden sie schneller weich.

26. November 2010

Linzer Schnecken

Pünktlich zum ersten Schnee, rechtzeitig vor dem ersten Advent und auf ein dezentes Drängen der Frau H. aus M. gehts dann jetzt los mit den "Guzle". Die Linzer Schnecken sind wirklich sensationell und ich kann sie zu 108% empfehlen. Wer kein Pflaumenmus hat oder mag, der kann es durch Marmelade seiner Wahl ersetzen: Himbeer oder Preiselbeer eignen sich prima.
Nett in ein Tütchen verpackt eignen sie sich, genau wie alle Plätzchen, toll als Adventskaffee-Einladungs-Mitbringsel ;-)
Ok, nun also die letzten Zweige am Adventskranz verrückt, die Schürze umgebunden und ab an den Herd, ihr Lieben!




100 gr Butter
100 gr brauner Zucker
1 Ei
1/2 TL Lebkuchengewürz
75 gr gemahlene Mandeln
75 gr gemahlene Haselnüsse
150 gr Mehl

5 EL Pflaumenmus (selbstgemacht von Mama)

Mehl zum ausrollen













Butter, Zucker, Ei, Lebkuchengewürz, Mandeln, Nüsse und Mehl mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Die Hälfte des Teiges, ca 4 mm dick, zu einem Rechteck ausrollen und mit 2,5 EL Pflaumenmus bestreichen.
Von der langen Seite zu einer schmalen Rolle aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 7 mm dicke Scheibchen schneiden. Und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 20 min backen. Ab in die Vorratsdose mit den Schneckis. Eventuell ein Apfelscheibchen beipacken, dann werden sie schneller weich.

22. November 2010

Schoko-Cookies

Ich denke wir brauchen heute alle etwas Süßes. Manche wegen dem Wetter, manche einfach nur weil Montag ist, andere weil sie traurig sind. Hier das Rezept für tolle Schoko-Cookies - die man auch wunderbar als Weihnachtsplätzchen verwenden kann ;-) ... Leider war kein Cookie mehr fürs Foto übrig...


125 gr Butter
80 gr Zucker
1 Ei
100 gr Mehl
3 EL Haferflocken
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 gr Zartbitterschoko
1 Zitrone (Abrieb)








Zartbitterschokolade grob hacken.
Butter und Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben. Mehl und Backpulver mit den Haferflocken mischen und zusammen mit dem Salz unterrühren. Grob gehackte Schoki und den Zitronenabrieb zum Teig geben.
Teig in einer Alufolie zu einer Wurst rollen und für eine viertel Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Ofen auf 175° C vorheizen.
Die Teigrolle auswickeln und in halb cm dicke Scheibchen schneiden. Für ca. 10 min backen.

19. November 2010

Feigen-Mascarpone-Cookies

So nach und nach sollten wir an die Weihnachtsbäckerei denken, sonst hat unsre Weihnachtsmaus ja gar nichts zu naschen... Nächstes Wochenende ist immerhin schon der erste Advent. Nen Adventskranz haben wir schon, daher hab ich nix besseres zu tun als `Guzle´ zu backen... *grins*
Ich bin leider nicht sonderlich filigran veranlagt, also meist müssen die Sachen flott von der Hand gehen und dürfen kein Klein-Klein-Getüddel von mir verlangen. Da kommen die Feigen-Mascarpone-Cookies genau richtig... das Rezept stammt aus einem alten GU-Weihnachtsbackbüchlein.





150 g Mehl
150 g Mascarpone
150 g getrocknete Feigen
1 TL Backpulver
100 g weiche Butter
80 g Zucker


















Den Backofen auf 175° vorheizen. Die Feigen in mehr oder weniger kleine Würfel schneiden.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

Butter und den Zucker cremig schlagen, Mascarpone unterrühren. Das Mehl dazugeben und flott untermischen.

Auf das - mit Backpapier ausgelegte- Backbleck kleine Häufchen setzen (Achtung! - gehen noch ein bisschen auseinander...) und in ca. 15 min leicht goldbraun backen. Die Häufchen am besten mit Hilfe von zwei Teelöffeln machen.

Tässchen Tee dazu und der Advent kann kommen!


21. Oktober 2010

Florentiner

Neben dem weltbesten Käsekuchen, gibts im Vierjahreszeiten am Schluchsee die leckersten Florentiner zum Kaffee.
Da man ja nu nicht immer dort ist, hab ich mir das Rezept für die original VJZ-Floris aus dem Kochbuch abgeschrieben. Ein kleines Eckchen zu Tee oder Kaffee und ihr werdet dahin schmelzen. Mehr als ein mini-Viereck sollte man davon auch nicht essen, da diese Leckerlis das pure Hüftgold sind. Ja mei.

100 g Zucker
1 Vanillezucker
200 g Butter
300 g Mehl
1 Eigelb
Salz
Zitronenabrieb
aus diesen Zutaten den original vjz-Mürbeteig erstellen und für 30 min ab damit in den Kühlschrank.



100 g Zucker
100 g Butter
30 g Honig
20 g Sahne
150 g Mandeln

Zucker, Butter, Honig und Sahne aufkochen, die Mandeln unterrühren, etwas abkühlen lassen.
Den Mürbeteig ca. 5 mm dick auswellen und auf einem Backblech auslegen. Die Mandelmasse darauf verteilen und bei 200° C für ca. 8 min goldgeld backen.
Nach dem auskühlen in kleine Eckchen schneiden. In der Blechdose hält sich das Gebäck ewig, muss halt gut versteckt sein, sonst ists weg ... :-)