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22. Juli 2013

Rote Grütze

... schon laaaange überfällig. Die Grütze wird für den Trifle benötigt. Schmeckt aber auch lecker zu Eis, im Joghurt oder auf ner frischen Waffel...






Gemischte Beeren putzen, kurz waschen und große Beeren evtl. halbieren. Wenn´s die Beerchen nimmer frisch gibt, dann ab an die Kühltheke und ne Tüte TK-Früchte gekauft.
200 ml schwarzen Johannisbeersaft (schmeckt auch mit Erdbeersaft oä) mit 2 El Zucker aufkochen. 50 ml schwarzen Johannisbeersaft mit Vanille-Puddingpulver verrühren, in den heißen Saft rühren und nochmals aufkochen. Beeren untermischen und abkühlen lassen.

12. Juli 2013

Schoko Cupcakes im Blumentopf


... ich hab diese Blumentopf-Küchlein vor Kurzem beim Durchzappen im TV auf sixx gesehen und fand das so ne niedliche Idee, dass ich sie nun endlich nach gebacken habe. Im Original sind sie noch immer sehr goldig und sicherlich der Renner auf jedem Kindergeburtstag. Oder als süßes Mitbringsel. Oder als Nascherle zwischendurch. Oder als Tischdeko. Oder ... oder ... oder
Aber nu wird eingepflanzt...



175 gr Zartbitterschoki

125 gr Butter
200 gr Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
160 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

250 gr Quark
2 EL Joghurt
2 EL Frischkäse
2-3 EL Zucker
3 EL Kakao

Schokokekse







12 Blumentöpfchen aus Ton mit einem Durchmesser zwischen 7 und 9 cm


diese sauber waschen und vor dem Backen ca. 30 min in kaltes Wasser legen (damit sie beim Backen nicht reißen)-
Abtrocken und in jedes Tontöpchen ein Papiermuffinförmchen stellen.

Ofen auf 175°C vorheizen.



Schokolade zusammen mit dem Butter schmelzen.
Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl mit Kakao und Backpulver mischen. Zusammen mit der flüssigen Schokolade unter die Ei-Zuckermasse mischen und zu einem glatten Teig rühren.
Die Teigmasse auf die Förmchen verteilen und bei 175°C ca 30 min backen.
Auskühlen lassen.

Den Quark mit dem Joghurt, dem Zucker und dem Kakao glatt rühren.
Quarkmasse auf den Schokomuffin in die Töpfchen geben. Und mit den zerkrümelten Schokokeksen bedecken.

In die Mitte jedes Töpfchen nun einen grünen Strohhalm stecken und mit einer (echten) Blume dekorieren. Hier ist nun eure Kreativität gefragt: selbst gemalte Blümchen auf nem Zahnstocher sind mega, ein Häschen mit Zuckereier als Osterdeko, ein Tannenbäumchen auf `heller Kekserde´ und Puderzucker als Winterromanze, ...

Und, was meint ihr? - sind doch super süß die Töpfchen, oder?!


24. Mai 2012

Trifle - mit frischen Erdbeeren

... heute gabs ne Poolparty mit lecker sommerlichem Trifle.
Und im Moment: ganz klar mit frischen Erdbeeren aus deutschen Landen. Ich muss sagen, auch wenn es nicht sooo super aussieht, es schmeckt ungemein.
Das Rezept reicht für ne große Schale. Als Nachtisch für etwa 6-8 Personen.


250 gr Quark (20%)
1 Becher Sahne
1 Vanillepudding (blaue Packung von Herrn Dr. Oe.)
4 EL Zucker

200 gr Erdbeeren
200 gr rote Grütze *)

4 EL Sherry
30 Löffelbiskuits oder einen Biskuitboden

*) Rezept folgt




Den Vanillepudding nach Anleitung (nur 1 EL Zucker) kochen und etwas erkalten lassen.

Erbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden.

Sahn schlagen, mit dem Quark und den restlichen 3 EL Zucker (hier ist meiner Meinung weniger mehr, aber Geschmäcker sind verschieden: also ausprobieren) vermischen. Den erkalteten Pudding unterheben.

Die Löffelbiskuits oder den Biskuitboden in eine Schale brökeln, die Stücke dürfen auch etwas größer bleiben. Mit dem Sherry tränken.
Die gewürfelten Erdbeeren mit der Grütze mischen und daraufverteilen. Als oberste Schicht die Quark-Puddingmasse über das Obst geben.

Für mind. 2 Stunden in den Kühschrank stellen, damit die Biskuits weich werden können.
Wer es "schön" servieren möchte, sollte sich gegen eine große Schale entscheiden, und lieber mit Portionsgläser arbeiten. Sieht toll aus, durchen den "Lagenlook" ;-)

Have a nice party.


29. Dezember 2011

Cremeeis von der Tonkabohne mit Punschpflaumen


Wir feiern jedes zweite Jahr in der Großfamilie und jeder kümmert sich um einen Teil des Menues...
Rote Beetesuppe mit Steinpilzmaultäschchen, gebratener Fisch (Karpfen, Seelachs) mit Kartoffel-Spinat-Gratin und als Abschluss Cremeeis von der Tonkabohne mit Punschpflaumen, so die diesjährige Speisenabfolge. Wir bzw ich war fürs Dessert zuständig und dies kam dabei raus (ohne Eismaschine):


für´s Eis:
4 frische Eigelb
220 gr Puderzucker
400 gr Creme double
500 gr Joghurt
1 TL Tonkabohne, fein gerieben


für die Pfläumchen:
700 gr Pflaumen, entsteint
Zimtstange, Sternanis
Glühwein





Die Eigelbe mit dem Puderzucker über dem Wasserbad hellschaumig aufschlagen. Das dauert so ca. 5 - 10 min. Ziemlich anstrengend für den Arm, finde ich, aber so trainiert man das Weihnachtsmenue schon im Vorfeld ab. Zumindest a weng *g*
Zur Rose abziehen (Masse über die Rückseite vom Kochlöffel laufen lassen und draufblasen, dann bildet sich sowas wie ne Rosenform) und etwas abkühlen lassen.
Creme double, Joghurt und die geriebene Tonkabohne unter die Creme rühren.
Creme in Förmchen füllen oder in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Backform gießen. Zudecken und über Nacht einfrieren.

Glühwein erhitzen, Zimt und Sternanis dazugeben und die Pfläumchen mit hinein. Über Nacht ziehen lassen.

(Wer es nicht ganz so flüssig mag, kann den Sud mit etwas Speisestärke andicken.)

Das Eis etwas vor dem Servieren aus der Kühle nehmen, Scheiben schneiden und Sterne ausstechen. Oder eben die Förmchen stürzen.
Pflaumen erhitzen. Beides auf Tellern anrichten und ab damit...



30. August 2011

Tiramisu - ohne rohes Ei


Ich schreib heut nicht viel drumherum, mein Zeitfenster neigt sich dem Ende und ich muss gleich wieder "Gewehr bei Fuss" stehen, nicht, dass hier noch ein junger Mann verhungert. Mutter schreibt am Blog und Kind bekommt nix zu Essen - das wär ja was.

Darum, liebe Leut, denkt euch die Story zum Gericht und geht lieber in die Küche und macht n´Tiramisu. Ich mag´s lieber ohne rohes Ei, besonders wenn man´s wohin mitbringt und dann auch noch im Sommer... testet es mal, der Unterschied ist kaum zu bemerken. Das Rezept hab ich von genial-lecker.

Sodele, dann ran an die Schüsseln und losgeschichtet:



1/8 l Milch
1 EL Backkakao
1 EL Zucker
2 Espressi

Milch aufkochen, Zucker, Kakao und Espresso einrühren. Beiseite stellen und erkalten lassen.








Eine Form, ca. 20 x 30 cm, aus dem Küchenschrank kramen.





500 g Mascarpone
100 g Frischkäse natur
1 TL Vanillezucker
80 g Zucker
6 EL Amaretto
200 g süße Sahne


etwa 40 Löffelbiscuits
2 EL Kakaopulver zum bestreuen





Sahne steif schlagen.
Mascarpone mit dem Frischkäse mischen, Zucker dazu und mit dem Amaraetto zusammen zu einer cremigen Masse rühren.
Die geschlagene Sahne unterheben.

Eine Lage Löffelbiscuits in die Form legen. Mit der Hälfte der Kakao-Espresso-Milch besträufeln. Die Hälfte der Creme auf den getränkten Biscuits verteilen.
Nochmals eine Schicht Kekse, den Rest der Flüssigkeit drüber und mit der Creme abschließen.

Für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

*lecker*

21. Juli 2011

Milchreis

125 gr Milchreis
1 Prise Salz

500 ml Milch
1/2 Tonkabohne

Milch und Reis zusammen mit dem Salz und der Tonkabohne aufkochen.
Die Hitze zurücknehmen und bei sehr niedriger Hitze garen. Deckel drauf! Nach 15 min den Herd ausmachen und den Reis in ca. 5 - 10 min fertig garen.





100 ml Sahne
ca. 2 EL Zucker
1/2 TL Zitronenabrieb







Sahne mit 2 EL Zucker steifschlagen.
Den Zitronenabrieb unter den Reis mischen. Reis etwas abkühlen lassen.

Die Sahne unter den Reis rühren.




frische Erdbeeren
1 TL Erdbeermarmelade

Den Reis in Gläschen oder Schälchen füllen.
Erdbeeren kleinschneiden und zusammen mit je 1 TL Marmelade auf den Reis geben.
Lauwarm oder kalt servieren.

26. April 2011

me.la-risu - sowas wie´n Tiramisu

Hm, ja wie soll ich das Dessert nennen? Sieht im Prinzip aus wie ein "normales" Tiramisu, nur ist es eigentlich überhaupt nicht dasselbe und schmeckt ganz anderst und überhaupt und sowieso... Ich kauf zwar immer nur super frische Eier vom Bauern, aber ich tu mich trotzdem schwer ein Gericht mit rohen Sachen zu servieren. Da sitzt mir die Angst im Nacken.
Daher, und auch so, musste was "frisches" her, wir nennen es me.la-risu :-)

Vergleicht es also nur rein äußerlich mit der italienischen Nachspeise, innerlich lasst euch einfach überraschen...

So, und nu ran an die Rührschüssel.

500 ml Magerquark
250 ml Sahne
1/4 Tonkabohne
2 Pck. Vanillepudding
3/4 l Milch
Beeren: Him-, Erd-, Brom-, TK oder frisch - egal
Zucker
Löffelbiskuit
1 Tasse Espresso



Die beiden Vanillepuddingpäckchen (gaaaanz klassisch und faul vom lieben Dr. Oe.) mit einem 3/4 l Milch und 4 EL Zucker nach Anleitung zu einem dicken Pudding kochen. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Sahne steifschlagen.

Quark mit etwas Zucker (ist Geschmacksache wie süß man´s nachher haben mag, ich bin eher nicht ganz so sweet unterwegs, daher nehm ich nicht so viel) vermengen. Die Sahne unterheben.
Den abgekühlten Vanillepudding unter die Sahne-Quarkmasse mischen. Die gemahlene Tonkabohne untermischen, gibt einen tollen, vanilleartigen Geschmack.

Sodele, und nun wird geschichtet: eine Lage oder Zwei, auch dies bleibt euch überlassen. Ich hab mich für eine Lage entschieden.
Eine Schale mit Löffelbiskuit auslegen und mit dem Espresso tränken (wer mag kann hier noch etwas Alk miteinmischen). Die Beeren auf die Biskuits verteilen (ich habe mich für TK-Himbeeren entschieden) und mit einer Schicht Vanille-Quark bedecken. Wer möcht schichtet nun so lange, bis alle Schüsseln leer sind. Oben auf wir Kakao gestäubt :-) Nun ab damit in den Kühlschrank. Das Dessert darf dort gerne einige Zeit verweilen, damit die Löffelbiskuits schön durchziehen können. Eben wie bei nem klassischen Tiramisu.

Ich wünsche einen süßen Genuß - vielleicht gleich kommendes 1.Mai-Wochenende - soll wieder bestes Schlemmerwetter werden...

9. März 2011

"versteckter Schaum-Traum" mit Himbeeren

... mjam. Einfach, lecker und mit vielen kleinen Kalorien, die sich erbarmungslos auf der Hüfte niederlassen. Aber wen stört das schon?! ;-)
Ein schnelles Dessert, dass ratz-fatz gemacht ist. Ganz hübsch sieht es in kleinen Gläschen aus. Ich hab es am Wochenend´ in eine "große" Schale geschichtet, aus reiner Nächstenliebe, denn das Ausschlecken gestaltete sich für mein Mönchen so einfacher :-)

Klassisch kenne ich das Rezept ausschließlich mit Sahne, aber das finde ich, ist definitiv zu viel des Guten, daher nehme ich für 4 Schleckermäulchen ...

250 gr Magerquark
150 ml Sahne
1 Becher Joghurt
2-4 EL Vanillezucker
ca. 20 kleine Baiserhäufchen (kann man selber machen, gibts aber bei Bäckereien/Geschäften auch fertig zu kaufen)
300 gr Himbeeren, tiefgekühlt (!)




Die Sahne steifschlagen. Quark zusammen mit dem Joghurt und dem Zucker glatt rühren. Die Creme nicht zu süß machen, da die Baisers sich später auflösen und ne Menge Zucker freigeben. Also lieber nen Löffel weniger als zuviel!
Die Sahne unter die Quarkmasse heben.
Die Baiserhäufchen mit den Händen grob zerbröseln, nicht komplett fein mahlen, es sollen schon noch so ca. Zentimeterdicke Krümel bleiben.
So, und jetzt wird geschichtet: eine Schicht Sahne-Quarkmasse in eine Schale/Gläschen füllen. Darauf ne Schicht Baiserkrümel, dann ne Lage Himbeeren. Sahne-Quark, Baisers, Himbeeren, Sahne-Quark, Baisers, Himbeeren,... ... usw. bis alle Schüsseln leer sind.
Ab damit in den Kühlschrank und für ca. 3 Stunden kühlstellen. Die Himbeeren tauen nun langsam auf. Die Schäumchen (Baisers) sollten beim Verzehr komplett aufgelöst sein.
Schmeckt im Sommer und im Winter, im Frühjahr und im Herbst :-)



16. November 2010

kaho neow ma muang - thailändischer süßer Klebereis mit Mango

Ok, um Teil 1 der Thai-Woche abzuschließen gibt es heute `zum Abschluß´ ein thailändisches Dessert...
Dann lass ich euch eine Weile mit thai in Ruhe, schließlich kommt bald Weihnachten und wir haben `andere Sorgen´. Ok, nun aber zum Nachtisch.

 In der Strandbar in der Nähe unseres Hotels, wo wir des öfteren zu Abend gegessen haben, erzählte uns der süße Kellner Lok, dass wir Thailand nicht verlassen dürfen, ohne das Nationaldessert gegessen zu haben. Süßer Klebereis mit Kokoscreme und frischer Mango: kaho neow ma muang.
Also, gesagt und bestellt, und wir sollten kulinarisch nicht enttäuscht werden.
Wenn man ne gute Mango erwischt, lässt sich das Dessert leicht auch im kalten Deutschland fertigen.
So, jetzt aber los ...


500 g Klebereis
400 g Kokosmilch
100 g Zucker
1 TL Salz
1 Mango         

Reis nach Anleitung kochen. Wichtig beim Klebereis ist, dass die Körner vor dem Kochen mind. 3 Stunden eingeweicht werden sollten.

Die Kokosmilch in einem Topf zum Kochen bringen. Den Zucker und eine Prise Salz zufügen und einköcheln lassen bis eine cremige Masse entstanden ist.

Die Mango (sollte unbedingt reif sein, beim Kauf darauf achten. Mangos sollten auf Druck leicht nachgeben) mit einem scharfen Messer schälen und am Stein entlang halbieren. Die Hälften einschneiden, so dass die Mangoecken direkt weggegabelt werden können.

Den Reis (warm oder kalt) auf einen Teller anrichten, die Kokoscreme (warm oder kalt) darauf verteilen. Zusammen mit den Mangohälften servieren. Wer hat, kann noch auf dem Fensterbrett ne Orchidee zur ultimativen Deko abschneiden...

Beim Essen die Kokoscreme mit dem Reis vermengen. Super und so einfach, oder?

11. Oktober 2010

Zwetschgentiramisu

Hier meldet sich mal wieder die Zwetschgen-Sammelzentrale ;-) Und endlich mit dem Tiramisu-Rezept, welches ich euch am Freitag versprochen hatte. Ich hoffe, ihr hattet trotzdem ein schönes Wochenende und konntet es vor Aufregung genießen ;-)



















Der nette Herr Tim Mälzer hat vor kurzem ein Zwetschgen-Tiramisu gemacht, allerdings mit gekauftem Marzipankuchen und ner normalen Maskarponecreme. Die is mir zu schwer und der gekaufte Kuchen zu gekauft ;-)
Solltet ihr keine Zeit/Lust haben, nen Kuchen selbst zu backen, dann dürft ihr dank Herrn Mälzer den Marzipankuchen von Bahlsen holen. Ich kuck nur bissle kritisch, spar mir aber den Kommentar :-)

Für alle Selberbacker: Marzipan-Rührkuchen

Zwetschgen entsteien und ein Zwetschgenkompott zubereiten.

Den Marzipankuchen in ca 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und eine Form oder kleine Gläschen damit auslegen. Die Zwetschgen mit etwas Sud über den Kuchen verteilen und gänzlich auskühlen lassen.


250 ml Sahne
200 g Quark
2 EL Marshmellow-Fluff
(alternativ 2-3 EL Zucker)
1 EL Vanillezucker












Quark und Marshmellow-Fluff auf höchster Stufe mit der Küchenmaschine verrühren. Vanillezucker dazu.
Sahne steifschlagen.
Die Sahne vorsichtig unter die Quarkmasse heben und auf die ausgekühlten Zwetschgen verteilen. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
Vor dem Servieren etwas Zimt-Zucker obendrauf und dann ab an die Löffel - fertig - los!

30. September 2010

Zwetschgen zum Schmarr´n


Die Mama hatte am Montag die Enkel und bis zum mittäglichen einschlafen ist sie eine Runde durch den Ort.
Der Lütte und die Oma haben dann spontan entschieden der Tante Hilde einen Besuch abzustatten.
Dort im Garten angekommen, entdeckten die beiden Damen einen übervollen Zwetschgenbaum. Kaum gesehen, wurden hunderte Früchtchen ins Körbchen gesammelt. Nachdem es nun schon Zwetschgenkuchen (Rezept folgt) gab, steht nun ein Fruchtkompott zum Kaiserschmarr´n auf dem Programm.
Weitere Zwetschgen folgen. Mal sehen, was ich dann aus denen zauber... Jetzt aber erstmal zum heißen Früchtchen:



1 Pfund Zwetschgen

2 EL brauner Zucker
1 EL Butter
Vanillemark
Sternanis
Orangenschale

Rum
Wasser



Den braunen Zucker zusammen mit der Butter in einem Topf karamellisieren lassen, Zwetschgen, Sternanis und Vanille rein und vorsichtig in der Zuckermaße wenden.
Mit dem Rum (oder Rum mit etwas Wasser) ablöschen und das ganze flambieren.
Ca. 10 min weiterköcheln lassen und noch warm zu Kaiserschmarr´n, Pfannkuchen oder mit Eis genießen.

29. September 2010

Kaiserschmarr´n

Vor kurzem war die Steffie zum Kaffee bei mir, so rechte Lust eine Torte zu backen hatte ich keine und da wir erst kurz vorher auf ner Hütte in Bayern waren, kam mir der leckere Kaiserschmarr´n in den Sinn.
Und so dachte ich mir, warum machst eigentlich keinen Schmarr´n, wenn die Steffie kommt...
Heut hat se Geburtstag, da passt das ja umso mehr. Alles Gute!
Frei nach Lafer hab ich folgende Zutaten zusammengetragen:

4 Eier
125 ml Milch
120 g Mehl
50 g Zucker
1 EL saure Sahne
Prise Salz

Butterschmalz
50 g Butter
50 g Zucker






Eier trennen. Milch und Eigelbe mischen, Mehl, Zucker, saure Sahne untermischen.
Eiweiß, mit einer Prise Salz, sehr steif schlagen. Den Eischnee unter den Teig heben.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und den Teig eingießen. Wenn er unten leicht goldbraun wird, in den 160 °C vorgeheizten Backofen stellen und in ca. 10 - 15 min fertig backen.
Rausnehmen und mit 2 Pfannenwendern den Teig in Fetzen zerteilen. Rosinen und gehackte Mandeln, sowie Butterflocken und Zucker drüber geben und nochmal kurz ca. 3 min in den Ofen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Ein Fruchtkompott und/oder Vanillesoße dazu ... Augen zu und in die Berge träumen ... *holllaadiiiijoooo*



9. September 2010

Dulce de leche cheesecakes

Bei dem Regenwetter heute brauchen wir alle etwas gegen den Blues, darum gibt es heute ein süßes Leckerli-Rezept für euch alle.

Vorkurzem hatten wir Sommerfest von der Firma und ich habe mich um den Nachtisch "gekümmert". Unter anderem gab es verführerische kleine Cheesecakes, die alle verzückten, seitdem bin ich Mrs Sweetheart bei allen Kollegen.

Das Rezept hab ich bei paules ki(t)chen gefunden und bedanke mich an dieser Stelle -unbekannterweise- recht herzlich für die Inspiration.


Links im Bild ist eine herbe Schoko-Lagavulin-Creme, das Rezept kommt zu einem späteren Zeitpunkt, denk ich...

Süße Dulce de leche cheesecakes
ca. 35 Stück Mini-Muffinförmchen

 
Zutaten für die Böden:
150 g Vollkornkekse
80 g Butter geschmolzen

für die Füllung:
600 g Doppelrahm Frischkäse, Zimmertemperatur
3 Eier, Zimmertemperatur
1 Vanillestange
1 Esslöffel Speisestärke
125 g Dulce de Leche, Zimmertemperatur

für das Topping:
125 g Dulce de Leche
3-4 Esslöffel Vollmilch
1 Prise Salz
Tonkabohne
150 g Himbeeren



Dulce de leche ist eine Spezialität aus Lateinamerika und Spanien, die man sehr einfach selbst machen kann: hierfür gesüßte Kondensmilch in ein Gefäß füllen und gut mit Alufolie verschließen. Bei 220° C im Wasserbad ca. 75 min "backen". Es entsteht eine dicke hellbraune "karamellige" Creme = Dulce de leche.


Für die Böden die Vollkornkekse im Mixer fein mahlen und mit der geschmolzenen Butter verrühren. Gleichmässig in die Förmchen verteilen und gut fest drücken.
Da ich keine Silikon-Muffinform habe, habe ich mit Backpapierförmchen gebacken, was aber leider bedeutet, dass der Rand später nicht so schön glatt ist.
Zum Festwerden die Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Für die Füllung den Frischkäse, die Speisestärke und das Vanillemark 1 Minute mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verrühren. Die Eier nacheinander hinzufügen und jedes Mal 20 Sekunden lang rühren. Zum Schluss das Dulce de Leche hinzugeben und nur so lange verquirlen bis eine homogene Masse entstanden ist.
Diese auf die gekühlten Böden gleichmässig und randhoch verteilen.
Die Muffin-Förmchen in ein hohes Backblech stellen, heisses Wasser angiessen und bei 150°C Umluft 18-20 Minuten im Wasserbad backen. Danach ausschalten und das Gebäck bei geöffneter Ofentür im Backofen etwas abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen. Anschliessend vorsichtig aus der Form nehmen und einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2-3 Stunden vor dem Servieren, für das Topping das Dulce de Leche mit der Milch vorsichtig in der Mikrowelle weich werden lassen. Salz und etwas geriebene Tonkabohne unterrühren. Mit einem kleinen Löffel auf die Cheesecakes verteilen und mit den Himbeeren verzieren.


7. September 2010

Gefrorenes Joghurttörtchen

Bevor uns der Sommer ganz im Stich lässt, post ich mal schnell noch das Törtchen-Rezept. Ist gaaanz einfach, hat auch nicht wirklich was mit kochen zu tun, aber ist lecker und für Gäste schnell gemacht. Auf jeden Fall aufgeschnitten servieren - sorgt im Handumdrehen für Aufsehen. Was ne Effekthascherei ;-)

Also los: man nehme:
200 ml Sahne
500 g Joghurt (griechischer mit viel Fett, geht aber auch mit normalem 3,5 %)
8 EL Honig
200 g dunkle Schoki
100 g Butter
50 g Haferfleks
250 g Blauberren
250 g Himbeeren

Sahne steif schlagen (im Achter-Schlag von Hand versteht sich). Joghurt und Honig verrühren, die Sahne unterziehen.
Schoki zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen, flüssig in eine Kastenform oder kleine Förmchen füllen und mit den Haferfleks bestreuen. 15 min kaltstellen.
Joghurt-Sahne-Masse auf die Schoki, eine Lage Himbeeren einschichten, Joghurt-Sahne-Masse drauf und zum Schluß oben auf die Heidelbeeren. Dann geht´s ab in die Gefriere.




Ca. 30 min vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen zum seichten auftauen.
Anschneiden (Kastenform in Scheiben) und servieren. *schleck*