Neuer Wein und Zwiebelkuchen - im Schwabenländle (und nicht nur da) ist jetzt Besenzeit. Ich bin kein so großer Fan von den kleinen Wohnzimmer-Wirtschäftla, aber mein Paps ist begeisterter "neuer Wein"-Trinker. Das ganze Jahr über gibts nur Bier und im Herbst gehts dann hinter den Federweißen.
Ich bleib also lieber zu Hause und mach es mir dort mit frischem Kürbis-Zwiebelkuchen gemütlich.
Das Rezept hab ich aus der "essen & trinken", hab es aber bissle nach meinem gusto aufgepimpt.
Bitte bereitstellen:
1 kleiner Butternuß-Kürbis
3 Gemüsezwiebeln
frische Salbeiblättchen (so ca. 10 Stück)
400 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Quark (20%)
250 g Schmand
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Pfefferfrischkäse
2 Eier
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Kürbis schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden.
Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, mit etwas Öl in der Pfanne für einige Minuten andünsten.
Salbei schneiden und zu den Zwiebeln geben.
Damit es nicht langweilig wird neben den Zwiebeln, schonmal den Teig in Angriff nehmen und weil´s so einfach geht - ratz-fatz fertigstellen:
Quark, Eier und ca. 10 EL Olivenöl vermischen, Mehl, Backpulver und 2 TL Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Ziegen- und Pfefferfrischkäse mit dem Schmand verrühren und mit grobem Meersalz und Pfeffer ordentlich würzen.
Den Teig auf Backblech-Größe auswellen und ihn eben dort ausbreiten. Das Backblech vorher mit etwas Öl einreiben, damits nachher net klebt...
Auf den Boden die Frischkäsemasse verteilen, darauf die Kürbisstücke und die Zwiebeln.
Auf der unteren Schiene bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 min backen.
So, und wer nun mag, kann dazu "a Viertle Federweißer schlotza". An Guada.